Wolfsstunde

Früh morgens, zwischen 3 und 4 Uhr, ist keiner mehr wach außer den Wölfen – sagen zumindest die Schweden und nennen diese Zeit des Tages daher die Wolfsstunde. Ob der bis vor kurzem noch „Wildlife Photographer of the year 2009″ das Bild zu dieser Stunde gemacht hat, ist allerdings nicht überliefert.

Foto: José Luis Rodríguez/Veolia Environnement Wildlife Photographer of the Year 2009

Foto: José Luis Rodríguez/Veolia Environnement Wildlife Photographer of the Year 2009

Das Bild, mit dem er den ersten Platz und somit das Anrecht auf 10.000 Pfund gewonnen hat, soll allerdings nicht ganz so ‘wildlife’ sein wie gedacht. Die Juroren jedenfalls sind jetzt, ein paar Monate nach Bekanntgabe des Gewinners, zu der Meinung gelangt, dass das Bild mit einem gezähmten und dressierten Wolf gemacht wurde. „Die Jury ist noch einmal zusammengekommen und hat festgestellt, dass es wahrscheinlich ist, dass der Wolf auf dem Foto ein Tiermodel war, das für fotografische Zwecke gemietet werden kann“, heißt es in einer Mitteilung auf der Webseite des Natural History Museums.

Ein wild lebender Wolf würde anscheinend nicht über das Gatter springen, sondern sich zwischen den Gatterstreben durchschlängeln. Der Fotograf, José Luis Rodriguez, bestreitet jeden Täuschungsversuch und sagt über das Foto, er habe die Aufnahme seiner Träume gemacht.

Mich hat das Bild bereits vor Monaten sehr fasziniert und ich finde es immer noch toll – aber den Glanz des Unglaublichen hat es verloren, auch wenn es wohl genau das ist.

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Fiets on the rocks

In den Niederlanden lernt man eines gleich am ersten Tag: ohne Fahrrad geht mal gar nichts! Um so ärgerlicher ist es, wenn man als „Newbie“ sein Fahrrad (Fiets) falsch anschließt: niemals das Fahrrad so an eine der vielen Brückengeländer schließen, dass es von anderen Leuten einfach über die Brücke gehievt werden kann und somit nur noch am Schloss an der Kette hängt.

Schrott in der GrachtDer zweite und (für das Fahrrad) fatale Fehler ist, das Fahrrad einfach nur abzuschließen, ohne es an einen festen Gegenstand anzuschließen. Meistens wird es dann geklaut (zwei Schlösser sind hier unterer Standard), oft aber auch einfach in die Gracht geschmissen. Auch wenn Fahrräder zu lange an einem Ort stehen (z. B. weil sie einen Achter haben oder die Kette kaputt ist oder oder oder…) werden sie entweder relativ bald bis auf das Schloss und den Rahmen demontiert oder eben auch in die Gracht geworfen – auch eine Art der Entsorgung. So verwundert es nicht, dass den ganzen Tag durch die Grachten Kähne fahren, die mit Magneten und Zangen Gegenstände aus der Gracht holen – bevorzugt eben an Brücken Fahrräder. Ich habe das im Sommer einmal vom Straßencafé aus beobachtet und innerhalb einer Stunde war der Kahn allein von einer Brücke aus voll mit Fahrrädern, teilweise kamen sie im Minutentakt auf den Kahn.

Fahrrad auf einer zugefrorenen GrachtJetzt im Winter ist das ganze nicht mehr so einfach, aber wohl noch immer spaßig – heute auf dem Weg zur Uni jedenfalls habe ich zig Fahrräder gesehen, die auf das Eis geworfen wurden – hoffentlich merken es die Besitzer rechtzeitig, bevor es wieder taut…

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Ein Traum für Käseliebhaber…

Das hier ist ein Teil! der Käsetheke im Supermarkt nebenan (Hoogvliet, Leiden, NL):

Käsetheke im Hoogvliet in Leiden

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Ukraine’s Got Talent

Die Siegerin 2009: Kseniya Simonova.

Zeitgenössische Kunst, die sogar mir gefällt:

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Finde den Fehler!

Die Klingelanlage an meinem Haus:

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